Etatismus: Die Jobcenter

Schlagwörter

, , , ,



Die Dienstanweisung an die Leitung der Deutschen Jobcenter ist die Umsetzung der „pönalen Quote“. Das bedeutet es müsen eine festgesetzte Anzahl von Sanktionen erreicht werden. Damit der Leiter des jeweiligen Jobcenter eine Sonderzahlung / Belohnung von € 4000,00 im Jahr
Aus Mitteln der Pflichtversichertern der sozialen Kassen erhält. Wird dieses Ziel nicht von den Weisungsgebundenen Mitarbeitern erreicht, wird das in den Beurteilungen vermerkt und es drohen evtl. Sanktionen. Denn ist die pönale Quote nicht erreicht, bekommt der Chef keine € 4000,00 Prämie von seinem Dienstherren.
Für zu Sanktionierenden Leistungen zum Lebensunterhalt / SGBII Kunden der Jobcenter bedeutet das wiederum, dass diese sich anstrengen können Pflichten des Jobcenters zu erfüllen, wie sie auch wollen. Sie werden trotzdem von Sanktionen betroffen sein. Weil die Zielvorgabe / die pönale Quote es so fordert.
Die wenigen sanktionierten H4ler welche sich noch durch ein hartnäckiges Widerspruchsverfahren an den Sozialgericht kämpfen, erhalten dort zu mehr als 50% auch Recht.
Denn die Sanktionen, manche sogar um 100%, verstoßen tatsächlich gegen das Grundgesetz.

https://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/4000-euro-praemie-fuer-harte-jobcenter-chefs?fbclid=IwAR205BhoFyFNjIU_9IC9T10vdwq_uXJsYU5USj3_DFzXhyrfaL1Vi7sCmAQ

Fremdworte für Dummies: Etatismus

Schlagwörter

, , , , ,


„…das Hauptproblem von mafiösen Staaten, d.h. Staaten, in denen die Regierung im wesentlichen aus rein Eigeninteressen getriebenen, geschlossenen Organisationen bestehen: ist erst einmal die Macht gesichert, plündert das Regime systematisch das Land aus. Dabei wird in 3 Stufen verfahren: zuerst werden die politischen Konkurrenten ausgeraubt – was i.d.R. noch Zustimmung beim Volk findet. Dann ist die politisch uninteressierte breite Masse dran – was mit einer massiven Steigerung der Repressionsapparates einhergehen muss. I.d.R. beunruhigt dies ausländische Investoren wenig, weil sie sich meist eng mit dem Regime wirtschaftlich verzahnen. Am Ende jedoch sind die letzten lohnende Ziele der Raubritter eben diese ausländischen Investitionen, welche dann auch daran glauben müssen.“ Kurt H.

Anwendungen

Heute kann Etatismus:

  • die individuelle Privatsphäre rechtlich zugunsten des staatlichen Machtbereichs einschränken
  • mit zentralistischen Staatsauffassungen verbunden sein[2], insbesondere auf die Erweiterung bundesstaatlicher Befugnisse gegenüber den Rechten von Gliedstaaten abzielen
  • bestimmte Positionen der Planwirtschaft bezeichnen, in der die staatliche Kontrolle lediglich in wichtigen Industriezweigen wirksam wird, sowie
  • eine ausschließlich auf das Staatsinteresse eingestellte Denkweise darstellen. Quelle: Wikipedia

„Die Kanzlerin traf keine Entscheidung, sondern verlangte von ihrem Minister Zusagen, dass die Grenzschließung vor Gerichten Bestand haben würde und es außerdem keine öffentlich schwer vermittelbaren Bilder vom Einsatz der Bundeswehr gegen Flüchtlinge gebe.“ WELTonline, 05.03.2017

Tatsächlich aber hat die Justiz bereits an jenem Abend im September 2015, Frau Merkel garantiert, dass der Rechtsstaat keinen Bestand mehr hat:

Aus einem Urteil des OLG Koblenz, 1. Senat für Familiensachen:
„Zwar hat sich der Betroffene durch seine unerlaubte Einreise in die Bundesrepublik nach §§ 95 Abs. 1 Nr. 3, 14 Abs. 1 Nr. 1, 2 AufenthG strafbar gemacht. Denn er kann sich weder auf § 15 Abs. 4 Satz 2 AufenthG noch auf § 95 Abs. 5 AufenthG i.V.m. Art. 31 Abs. 1 GFK berufen. Die rechtsstaatliche Ordnung in der Bundesrepublik ist in diesem Bereich jedoch seit rund eineinhalb Jahren außer Kraft gesetzt und die illegale Einreise ins Bundesgebiet wird momentan de facto nicht mehr strafrechtlich verfolgt.“ 

Der Fachbegriff dafür ist Über-Positives Recht. Ein Zitat zur Erläuterung von Horst Seehofer: „Gesetze sind verhandelbar. Wichtig ist das wir zusammen halten.“ Sagte er bereits damals, in der Affaire Guttenberg.

Die vermeintlichen „Staatsinteressen“ / die Interessen der jeweiligen Bundesregierung werden über die des Souveräns gestellt.

Für die „freundlichen Bilder“ an den Grenzen wurde dann auch unverzüglich gesorgt. Uns wurde damals das lächelnde Gesicht der Kanzlerin auf den „selfies“ mit „den“ Flüchtlingen gezeigt und die Bilder der Teddy Werfer an den Bahnsteigen. Auch an die Kolonnen von Menschen an den Grenzübergängen erinnern wir uns alle. In Reih und Glied marschierten die damals über die Grenzübergänge Europas, bis in Deutsche Städte und Dörfer.

Wer möchte schon einer BuRe angehörigen, welche ein „unfreundliches Gesicht“ zeigt und Angst und Schrecken verbreitet? Frau Merkel sicher nicht.

Viel schöner ist es doch, der Welt ein freundliches Gesicht zu zeigen und den Souverän für eigene Verantwortungslosigkeit bezahlen zu lassen.

In dem Video habe ich noch ein Beispiel aus der Polizei. Dieser POK im Ruhestand beklagt, dass selbst Messerangriffe auf Polizisten nicht mit einer Haftstrafe sanktioniert werden. Denn der Dienstweisungsgebende Politiker möchte nicht ein Land präsentieren, in dem überproportional viele „Jugendliche“ eine Haftstrafe verbüßen müssen.

Bitte lesen Sie auch: „Knossi und die pönale Quote“ https://chrisamar.wordpress.com/2019/11/01/jura-fur-dummies-knossi-und-die-ponale-quote/

Mit Hanseatischem Gruß!


Jura für Dummies: Knossi und die pönale Quote

Schlagwörter

, , , , ,


Der ehemalige Richter auf Probe David Jungbluth, er war dies von Oktober 2012 bis Ende August 2013 in der saarländischen Justiz, schreibt in Betrifft JUSTIZ 2014, Seiten 17-22, unter der Überschrift „Die Qualität der Arbeit ist zweitrangig“ zur Arbeit der Staatsanwaltschaft u.a.: „In diesem Zusammenhang stellt nach meiner Einschätzung – lediglich exemplarisch – das Instrument der sogenannten ‚pönalen Quote‘ in der Praxis der saarländischen Staatsanwaltschaft einen evidenten Verfassungsverstoß dar.
Es handelt sich bei dieser um die Vorgabe, dass 20% der staatsanwaltlichen Ermittlungsverfahren mit einem Strafbefehl oder einer Anklage abzuschließen sind. … …die ‚pönale Quote‘ wird mit (vermeintlichen oder tatsächlichen) Bagatelldelikten erfüllt, die man zur Anklage bringt, während komplexere und deshalb zeitaufwendigere Verfahren weiter eingestellt werden, um die Arbeitsbelastung der jeweils zuständigen Bearbeiter zu reduzieren.“ http://blog.justizfreund.de/die-misstaende-in-den-staatsanwaltschaften-sind-ein-problem-poenale-quote-15-09-2014/

Zeitstempel: 5:36
„Wie auch sonst üblich haben wir an diesem Morgen wieder eine bestimmt Zahl smart-phone Sünder erbringen müssen.“

Whistleblower – Ein couragierter Ex-Staatsanwalt und Richter berichtet über Missstände der Saar-Justiz

Veröffentlicht am 18. Juli 2014 von Thomas Rader

„Die Saarbrücker Zeitung berichtete am 17.07.2014 über den ehemaligen Staatsanwalt und Richter David Jungblut, dessen Schilderung über seinen Abschied bei der Saar-Justiz Umstände offenbart, die sicher viele Rechtsanwalts-Kollegen – aus Sicht der „Gegenseite“ – bestätigen können.

Von „amtsanmaßender Ignoranz“, „Systemfehlern“, „Sparzwängen“ und einer „pönalen Quote“, nach der mindestens 20 Prozent aller Strafverfahren mit einer Anklage oder einem Strafbefehl abgeschlossen werden sollen,  ist dort die Rede.

Die Betreuung einer „abgesoffenen“ Zivilkammer und der Hinweis eines Kollegen des in Hessen gebürtigen Whistleblowers, dass Urteile für die nächste Instanz und nicht für die Parteien geschrieben werden, macht die Überlastung der Behörde deutlich…“ https://www.kanzlei-rader.de/2014/07/whistleblower-ein-couragierter-ex-staatsanwalt-und-richter-berichtet-ueber-missstaende-der-saar-justiz/

Mit Hanseatischem Gruß!


Jura für Dummies: Die Akteneinsicht

Schlagwörter

, , ,


Wenn Sie in die unangenehme Situation verbracht sind, sich verteidigen zu müssen, dann können Sie das nur tun, wenn Sie Akteneinsicht erhalten.

Bedauerlicherweise ist die Akteneinsicht in Deutschland keine Selbstverständlichkeit. Die Hürden sind hoch. Es genügt vielfach nicht, einen Antrag in Briefform zu stellen und um einen verbindlichen Termin zu bitten. Häufig werden diese Anträge gar nicht „bearbeitet“. Sie müssen immer wieder auf dem Postweg Anträge stellen und erreichen nichts.

Wenn Sie einen Anwalt mandatiert haben, dann wird dieser für Sie Akteneinsicht beantragen. Das bedeutet aber nicht, das Sie diese Akten auch zu sehen bekommen. Wenn Sie keine Anfrage an Ihren Ra. stellen, wird er Ihnen diese auch nicht immer in Kopie aushändigen. Ausnahme, Sie fordern Ihn dazu auf und bezahlen ihn auch für seine Arbeit.

Die Leistungen im Rahmen eines PKH Mandats sind gedeckelt. Ähnlich wie bei einem Zahnarzt. Ein PKH Anwalt wird in den allermeisten Fällen, zusätzliches Geld für die Akten erwarten.

Die Begründung eines PKH Anwalts könnte sein:

  • Bereits mit dem Benzingeld zum Gericht, sind die PKH Gelder verbraucht.
  • 1h Anwaltshonorar = € 200,00. Das ist ein Brief ans Gericht. Mehr ist einfach nicht drin.
  • Wenn Sie das nicht bezahlen können, dann kann ich nicht mehr für Sie tätig sein.

Dahinter stecken sehr oft gemeinsame Interessen von Richtern und Anwälten. Je mehr der Beschuldigte weiß, um so komplizierter wird es für den Richter. Denn das Urteil versteckt sich bereits hinter dem Aktenzeichen. Diesen Eindruck könnte man gewinnen, wenn man einen Blick in die Amtsstuben und Dienststellen wirft.

„Hauptthema „Wie Richter Anwälte manipulieren und die Verteidigung einschränken“. Ein trauriges Beispiel, das aber zeigt, wie schlimm es um unseren Rechtsstaat besorgt ist. „

Erläutert Michael Langhans in seiner „Daily die ActiviNewsShow“ vom 24.10.2019, den Verrat eines Pflichtanwalts an seinem Mandanten.


Lesen Sie auch die Prozesskostenhilfe: https://chrisamar.wordpress.com/2016/08/11/jura-fuer-dummies-die-prozesskostenhilfe/

„Unvollständige Info wo unser Geld hin fließt“

Schlagwörter

,


Zitat eines Netzfund:

„Die brisante Frage, wie viele deutsche Steuermilliarden das Merkel-Regime eigentlich jedes Jahr ohne nennenswerte Gegenleistungen (!!!) ins Ausland transferiert werden, ist schwer mit letzter Gewissheit zu beantworten. Denn viele der Ausgaben erscheinen in keiner ausdrücklichen Auflistung. Jedoch zeigen einige zentrale Zahlen, wie es um die Größenordnung des Geldabflusses bestellt ist.

von Wolfgang Kaufmann

Im Januar dieses Jahres vermeldete das Finanzministerium, dass die Gesamtausgaben des Bundes ohne Rücklagenzuführungen und Schuldentilgungsraten 2018 bei 337 Milliarden Euro gelegen hätten. Und davon ging ganz offensichtlich ein erheblicher Teil ins Ausland.

So betrugen die

– Aufwendungen für die Entwicklungshilfe knapp 15 Milliarden Euro, wobei etwa zwei Drittel davon aus dem Etat des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) stammten – der Rest fand sich in anderen Töpfen wie beispielsweise denen für die Flüchtlingshilfe. Gefördert wurden dabei unter anderem das „bürgerschaftliche und kommunale Engagement“ in Entwick­lungsländern rund um den Globus und der Klimaschutz dort. Allein für den machte Berlin 2,3 Milliarden locker.

– Dazu kamen eine weitere Milliarde für die drei Sonderinitiativen „Eine Welt ohne Hunger“, „Fluchtursachen bekämpfen“ und „Stabilisierung und Entwicklung Nordafrika/Nahost“ sowie nochmals
– 1,2 Milliarden Euro, die in den Europäischen Entwicklungsfonds und den Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria flossen.

– Bemerkenswerterweise gehörte auch die Volksrepublik China noch zu den „notleidenden“ Ländern, die Hilfe aus Deutschland benötigten. Beispielsweise in Form der Subventionierung der Studienplätze der rund 40.000 Chinesen, welche in der Bundesrepublik Hochschulabschlüsse erwerben wollen: Hierfür fielen allein schon mal 260 Millionen Euro an.

Ein unvorteilhaftes Zuschussgeschäft war zudem die Mitgliedschaft in der Europäischen Union:

– 2018 überwies die Bundesrepublik als traditionell größter Nettozahler der EU erneut rund 13 Milliarden Euro mehr in die Brüsseler Kassen, als anschließend daraus wieder nach Deutschland floss.

Und dann wäre da die humanitäre Hilfe:
– Mit rund 1,8 Milliarden Euro pro Jahr für die Unterstützung einzelner Länder bei Naturkatastrophen, Hungerkrisen und bewaffneten Auseinandersetzungen stand Deutschland in dieser Kategorie auf Platz 2 hinter den USA. Als größter Zahlungsempfänger fungierten hier die Hilfsorganisationen Rotes Kreuz und Roter Halbmond.

Weitere finanzielle Verpflichtungen ergaben sich aus der Mitgliedschaft in internationalen Organisationen. 2018 hat die Bundesregierung allein schon mehr als
– 3,4 Milliarden Euro an die Vereinten Nationen und deren Unterorganisationen gezahlt. Eingeschlossen war dabei auch der deutsche Obolus zur Mitfinanzierung der zahlreichen UNO-Friedensmissionen:
– UNMIK im Kosovo (1,44 Millionen),
– MINURSO in der Westsahara (1,99 Millionen),
– UNDOF auf den Golanhöhen (2,2 Millionen),
– UNFICYP auf Zypern (2,05 Millionen),
– UNMIL in Liberia (4,2 Millionen),
– MINUJUSTH auf Haiti (6,8 Millionen),
– UNIFIL im Libanon (18,3 Millionen),
– UNSOS in Somalia (22,2 Millionen),
– MINUSCA in der Zentralafrikanischen Republik (33,7 Millionen),
– MINUSMA in Mali (40 Millionen),
– MONUSCO im Kongo (43,6 Millionen),
– UNAMID, UNISFA und UNMISS im Sudan beziehungsweise in Darfur (102 Millionen).

Erwähnung verdient darüber hinaus das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA). Letzteres steht zwar im Verdacht, auf Umwegen auch die „Hinterbliebenen-Renten“ für die Familien von Selbstmordattentätern zu finanzieren, hatte dem deutschen Steuerzahler 2018 aber trotzdem
– 80 Millionen Euro wert zu sein.

Über sonstige Empfänger unseres Geldes gibt vor allem der Haushaltsplan des Auswärtigen Amtes Auskunft:
– 154 Millionen Euro umfassten die finanziellen Pflichtleistungen der Bundesrepublik gegenüber Organisationen wie der Westeuropäischen Union, dem Europarat und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa.
– Zusätzlich gingen freiwillige Beiträge in Höhe von 34,7 Millionen Euro an Institutionen vom Kaliber der „Allianz der Zivilisationen“ oder für das Unterwasserkulturerbe.

Ansonsten floss über das Auswärtige Amt auch noch Geld für
– „außenpolitische Strategien und Prozesse zur Krisenbewältigung und Konfliktlösung“ (351 Millionen),
– Projekte im Rahmen des Stabilitätspaktes Afghanistan (180 Millionen)
– sowie die „Bilaterale Zusammenarbeit und Pflege der Auslandsbeziehungen“, wozu nicht zuletzt das Sponsoring von diversen unbedeutenden Nichtregierungsorganisationen in aller Welt gehörte (178 Millionen).

Dazu kamen diverse „Peanuts“, die sich aber ebenfalls summierten:
– 1,1 Millionen für das Internationale Büro für Maß und Gewicht, welches an der Vervollkommnung des metrischen Systems arbeitet,
– 900000 Euro für Ehrengeschenke und Repräsentationsausgaben des Auswärtigen Amtes,
– 80000 Euro für die Internationale Organisation für Rebe und Wein,
– 53000 Euro zugunsten des Sekretariates für den Antarktisvertrag in Buenos Aires und so weiter und so fort.

Darüber hinaus leistete die Bundesrepublik auch 2018 Zahlungen an diverse Wiedergutmachungsfonds, welchen die Aufgabe obliegt, ausländische Holocaust-Überlebende, Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und weitere Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zu entschädigen. Berlin übernahm sogar die kompletten Kosten des spektakulären Betrugsfalles in der Jewish Claims Conference (JCC), in dessen Verlauf 31 Mitarbeiter der Organisation 57 Millionen Dollar an deutschen Hilfsgeldern unterschlagen hatten. Die Gesamtsumme der Entschädigungen lag im vorigen Jahr bei 1,08 Milliarden Euro, wobei rund 50 Prozent davon nach Israel gingen.
– Insgesamt zahlte die Bundesrepublik von 1953 bis Ende 2018 übrigens Kompensationen solcher Art in Höhe von 76,66 Milliarden Euro.

– Weitere 540 Millionen Euro dürfte uns außerdem die Zusage der Bundesregierung kosten, den Erwerb von drei modernen und mit Atomwaffen bestückbaren U-Booten der Dolphin-Klasse von ThyssenKrupp Marine Systems durch Israel ab 2018 mit einem Drittel der Kaufsumme zu bezuschussen.

– Zu einem erheblichen Kostenfaktor entwickelten sich im Vorjahr zugleich auch noch die Kindergeldzahlungen ins Ausland. Während die diesbezüglichen Ausgaben 2012 lediglich bei 75 Millionen Euro lagen, mussten 2018 bereits 536 Millionen aufgewendet werden.

Rechnet man diese und weitere, hier aus Platzgründen nicht mit aufgeführte Summen zusammen, ergibt das rund 37 Milliarden Euro. Das war mehr als ein Zehntel der Ausgaben des Bundes und über das Doppelte der Aufwendungen des Staates für seine Beschäftigen und Pensionäre!

Dazu kamen dann noch jene Gelder, welche die Länder ins Ausland transferierten. Ebenso nicht in der Rechnung enthalten sind die Spenden der Deutschen für die unzähligen Hilfsprojekte in aller Welt. Diese machten aber auf jeden Fall einen erheblichen Prozentsatz der 2018 von Hilfsorganisationen eingesammelten 5,3 Mil­liarden Euro aus. Und zu guter Letzt wären da außerdem die 5,1 Milliarden Euro, welche die hierzulande lebenden Immigranten nach Angaben der Bundesbank im Vorjahr in ihre Herkunftsländer überwiesen, und die gleichfalls zu einem nicht unwesentlichen Teil aus den Taschen des Steuerzahlers stammten.“

Nun stellt sich natürlich die Frage, wie lange dieser noch bereit ist, das Ganze mitzutragen. Vermutlich würde ihm aber wohl augenblicklich der Geduldsfaden reißen, wenn „Vater Staat“ den Mut aufbrächte, wenigstens ein einziges Mal die wahre Höhe sämtlicher Geldabflüsse ins Ausland zu verraten.“

Sauer eingelegt


Vielleicht erreicht dieser Text auch jene, welche mit ihren Worten und Taten vorsätzlich andere schädigen. Ich frage mich, geht es diesen Tätern danach wirklich besser?

Christliche Perlen

Sauer eingelegt

Kennen Sie das auch noch, wenn die Gurken im Garten heranreiften, hieß es sie rechtzeitig zu ernten, um sie sauer einzulegen. Mit der richtigen Mischung der Gewürze, konnte man sich einen guten Wintervorrat einlegen. Ganz besonders schmackhaft sind auch die Senfgurken.
Wie sieht es jedoch aus, wenn wir sauer sind. Nicht unser übersäuerter Magen, sondern unsere Stimmung, die wir dann auf andere loslassen. Mit unserer schlechten Stimmung erzeugen wir bei unserem Gegenüber mitunter erschrecken. Man wundert sich über völlig übersteigerte Reaktionen auf eine belanglose Frage. Muss das sein? Können wir unsere Stimmung nicht im Griff haben? Zugegeben, es ist nicht einfach, wenn wir uns gerade mächtig über eine Ungerechtigkeit ärgerten, unseren Frust nicht über dem Nächstbesten auszuschütten. Aber richten wir hiermit nicht noch mehr Unrecht an, da dies meist den Falschen trifft. Unrecht ist nie gut, egal wen es trifft. Dagegen anzugehen ist nicht immer leicht und man…

Ursprünglichen Post anzeigen 101 weitere Wörter

Aufzeichnungsverweigerer sind potentielle „Betrüger“

Schlagwörter

, , ,


„Deshalb vertrete ich die Auffassung, dass Richter, die den Antrag auf Aufzeichung, obwohl nicht verboten, ablehnen, zumindest die Möglichkeit der Manipulation der Urteilsgründe im Hinterkopf haben und Angeklagte bei solchen Richtern die Besorgnis haben können, auf einen manipulationsbereiten Scharlatan getroffen zu sein.“

Strafprozesse und andere Ungereimtheiten

Richter als Fälscher und Manipulierer

Das Thema gibt es seit Jahrzehnten: Aufzeichnung der Hauptverhandlung.

Auch beim neuesten Gesetzentwurf „zur Modernisierung des Strafverfahrens“ ist das erneut nicht umgesetzt worden.

Die FAZ schreibt am 14.08.2019:

Die traditionell konservative Richterschaft stand einer Aufzeichnung der Hauptverhandlung – wie überhaupt jeder Veränderung ihrer Arbeitsweise – lange Zeit skeptisch gegenüber. Inzwischen mehren sich auch dort die Stimmen, die das bisherige Verfahren für aus der Zeit gefallen halten und auf seine Gerechtigkeitsdefizite hinweisen. Der BGH-Strafrichter Andreas Mosbacher gehört ebenso zu den Fürsprechern einer Aufzeichnung der Hauptverhandlung wie der Richter am Internationalen Strafgerichtshof Bertram Schmitt oder die pensionierte Abteilungsleiterin für Rechtspflege im Justizministerium Marie Luise Graf-Schlicker. Doch obwohl die Forderung seit über einem Jahrzehnt Gegenstand rechtswissenschaftlicher Auseinandersetzung ist und ihre zu erwartenden Auswirkungen inzwischen Thema mehrerer wissenschaftlicher Untersuchungen waren, heißt es aus dem Bundesjustizministerium nur, man wolle den weiteren Verlauf der Debatte abwarten.

Dass „die Richter“ weiterhin nicht…

Ursprünglichen Post anzeigen 330 weitere Wörter

Andrea Kuwalewsky: Auftakt Schadensersatz

Schlagwörter

, , , ,


omertá…

leak6 - Ordnung durch Transparenz

Der Prozessauftakt einer Teilklage auf Schadenersatz in nicht ganz niedriger 6-stelliger Höhe ist:

25.07.2019 – 9:30
LG-Frankenthal – Saal 15
Bahnhofstraße 33
67227 Frankenthal

<Kurzeinführung hier>.

Ursprünglichen Post anzeigen

Iran droht mit Drogen- und Flüchtlingsflut

Schlagwörter

,


„Zur angedrohten Drogenflut ist anzumerken, dass der Iran selbst ein entsetztliches Drogenproblem hat. Mit jeder Fuhre Heroin, die durch den Iran durchgeht, verschärft sich auch das eigene Drogenproblem, da beim Drogenschmuggel fast immer etwas abfällt und bei den eigenen Leuten hängenbleibt.“

Aron Sperber

Weil Trump nicht nach der Pfeife der Mullahs tanzt, nehmen sich die Mullahs ein Beispiel am Diktatürk, der die EU seit der Flüchtlingskrise von 2015 hemmungslos erpresst hatte, und drohen Europa mit einer eigenen „Flutwelle“ von Drogen und Flüchtlingen:

Recht unverhohlen drohte der iranische Präsident den Europäern. „Wir unternehmen große Anstrengungen gegen den Drogenschmuggel und haben die Flutwelle von Flüchtlingen nach Europa gestoppt. Das hat uns Milliarden Dollar gekostet, und wir können nicht länger dafür aufkommen angesichts der Bedingungen, die die USA geschaffen haben“, sagte Rohani in seiner Rede.

Tatsächlich ist Iran das wichtigste Transitland für Heroin und andere Drogen, die aus Afghanistan nach Europa geschmuggelt werden. Vor allem aber hat Teheran rund drei Millionen afghanische Flüchtlinge aufgenommen. Angesichts der verheerenden Wirtschaftslage in Iran – maßgeblich eine Folge der US-Sanktionen – wächst im Land der Druck auf die Regierung, eine Lösung für dieses Problem zu finden.

(Spiegel)

Ursprünglichen Post anzeigen 306 weitere Wörter

Intelligenzsklave: Curt Herzstark

Schlagwörter

, , , , , ,


CURTA – KLEINOD FÜR SAMMLER

„Die kleinste mechanische Rechenmaschine der Welt war Ende der 1940er-Jahre eine Sensation. Genauso wie heute. Sie gilt als Vermächtnis ihres Erfinders Curt Herzstark aus Wien. Als «Intelligenzsklave» hat er im Konzentrationslager Buchenwald Konstruktionszeichnungen erstellt.“ Huber

„Bereits 1928 erkannte Curt Herzstark den Bedarf nach einer kleinen, leichten und einfach zu bedienenden Rechenmaschine. Dies führte ihn zur Erfindung der Curta, einer mechanischen Rechenmaschine in Form eines 85 mm hohen Zylinders mit 53 mm Durchmesser, der bequem in einer Hand gehalten werden konnte, während man mit den Fingern über Stellschieber Zahlen eingab und dann über eine Kurbel den Rechenvorgang auslöste. Dazu wurden ihm am 13. April 1939 mehrere Patente erteilt.

Noch bevor er diese Idee ausarbeiten konnte, wurde er als „Halbjude“ von den Nationalsozialisten unter falschen Anschuldigungen im Juli 1943 verhaftet und kam nach Gefängnisaufenthalten in Wien, Linz und Budweis in das Konzentrationslager Buchenwald. Dort wurde er als Leiter einer Abteilung eingesetzt, die sich in den Gustloffwerken mit der Herstellung von feinmechanischen Präzisionsteilen, unter anderem auch im Auftrag der Heeresversuchsanstalt Peenemünde für die Herstellung der V2-Raketen, beschäftigte. Für Ing. Münich, den Chef der Gustloff-Werke, stellte er die erste Liliput-Rechenmaschine her, wie die Curta ursprünglich heißen sollte…

…Als die Amerikaner abzogen und die Russen einmarschierten, floh er im November 1945 mit seinen Zeichnungen nach Wien, fand aber keinen Geldgeber für den Start einer Produktion. Schließlich wurde er nach Liechtenstein eingeladen, wo eine Fabrik (Contina AG) zur Herstellung der Curta gegründet wurde…“ Wikipedia

Herzstark  lebte in seiner Wahlheimat Liechtenstein, wo er auch 1988 starb.