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„Zur angedrohten Drogenflut ist anzumerken, dass der Iran selbst ein entsetztliches Drogenproblem hat. Mit jeder Fuhre Heroin, die durch den Iran durchgeht, verschärft sich auch das eigene Drogenproblem, da beim Drogenschmuggel fast immer etwas abfällt und bei den eigenen Leuten hängenbleibt.“

Aron Sperber

Weil Trump nicht nach der Pfeife der Mullahs tanzt, nehmen sich die Mullahs ein Beispiel am Diktatürk, der die EU seit der Flüchtlingskrise von 2015 hemmungslos erpresst hatte, und drohen Europa mit einer eigenen „Flutwelle“ von Drogen und Flüchtlingen:

Recht unverhohlen drohte der iranische Präsident den Europäern. „Wir unternehmen große Anstrengungen gegen den Drogenschmuggel und haben die Flutwelle von Flüchtlingen nach Europa gestoppt. Das hat uns Milliarden Dollar gekostet, und wir können nicht länger dafür aufkommen angesichts der Bedingungen, die die USA geschaffen haben“, sagte Rohani in seiner Rede.

Tatsächlich ist Iran das wichtigste Transitland für Heroin und andere Drogen, die aus Afghanistan nach Europa geschmuggelt werden. Vor allem aber hat Teheran rund drei Millionen afghanische Flüchtlinge aufgenommen. Angesichts der verheerenden Wirtschaftslage in Iran – maßgeblich eine Folge der US-Sanktionen – wächst im Land der Druck auf die Regierung, eine Lösung für dieses Problem zu finden.

(Spiegel)

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