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„In den letzten 30 Jahren hat sich das Vorgehen zur Vorbeugung von Nierensteinen kaum verändert. Ärzte empfehlen Patienten mit einem erhöhten Risiko meist, viel zu trinken und oxalathaltige Lebensmittel zu meiden. Denn die Mehrzahl der Nierensteine – etwa 65 Prozent –besteht aus Calciumoxalat. Zu den oxalatreichen Lebensmitteln gehören:

Rhabarber, Okra, Spinat, Rüben und Mandeln, aber auch Schokolade, Kaffee sowie schwarzer Tee.“ Hydroxycitrat: Können Nierensteine abschmelzen?

Ergänzend:

  • Kein „Eistee“, kein Kakao, keine Tiramisu und auch keine Nussschokolade mehr zu sich nehmen.
  • Mit Kalzium haltigen Lebensmitteln sparsam umgehen.
  • Vitamin D-Spiegel im Blut messen lassen.

Grundsätzlich sind Nierensteine immer das Ergebnis einer Stoffwechselkrankheit. D.h. dem Körper fehlen Botenstoffe / Hormone zur Verstoffwechselung. Dazu habe ich einen anderen Blog verfasst. Die Essenz ist, bitten Sie Ihren Hausarzt zunächst darum, das Parathormon ( im Urin ) messen zu lassen. Hier geht es zum Blog: Der beste Arzt Deutschlands: Hyperparathyreoidismus (HPT)

Erfahrungswerte:

Tatsächlich wurde in meinem Beisein einem Patienten ( Diabetiker Typ 1 ), der mit schlimmsten Schmerzen aufgrund einer Nierenkolik in der Notaufnahme im Krankenhaus lag, von einem ( Not ) Arzt dazu geraten, Treppen zu steigen. Damit sich der Stein, der in den Harnleiter gewandert war,  lösen könne. Augenscheinlich war es zu dem Zeitpunkt für die Treppensteigen Therapie leider zu spät. Denn der Patient war so geschwächt und wahnsinnig vor Schmerzen, der konnte nicht einmal aufrecht sitzen. Wenn Sie als Patient sich in so einer Not-Situation befinden verlangen Sie Schmerzmittel, welche die Nieren nicht zusätzlich belasten. Das kann z.B. „Tilidin“ / opiathaltiges Mittel, sein. Opiate bauen sich über die Leber ab. Lassen Sie sich nicht nach Hause schicken, sondern bestehen Sie auf eine stationäre Aufnahme.

 

Vorbeugende Maßnahmen / Erfahrungswerte:

  • Wer zur Bildung von Nierensteinen neigt und körperlich fit ist oder fitter werden möchte, der sollte täglich hopsen. Entweder Treppen rauf und runter. Oder Seilspringen. Dadurch lösen sich die Verkalkungen und der Stein kann durch den Harnleiter frühzeitig abgehen. Denn ist der Stein bereits zu groß gewachsen, gibt es wieder einen lebensbedrohlichen Harnstau.
  • Beginnen Sie den Tag mit dem Saft einer frisch gepressten Zitrone in einem Glas mit warmen Wasser und trinken Sie bei jeder Gelegenheit den Saft von Zitrusfrüchten. Denn ( Hydroxy ) citrat / Zitrussaft, kann Nierensteine auflösen, bzw. gar nicht erst entstehen lassen.
  • Verzichten Sie auf Soft-Drinks und trinken Sie statt dessen Kalzium armes Mineralwasser ohne Kohlensäure. Fragen Sie Ihren Arzt, wie viel Wasser für Ihren Zustand empfohlen wird. Manche Situationen verlangen bis zu 5 Liter am Tag.
  • Trinken Sie Brennessel-Tee in Apotheker Qualität Dieser Tee spült die Nieren und ist Harntreibend.
  • Verzichten Sie auf Fleisch aber auch auf den übermäßigen Verzehr von Soja Produkten.
  • Verzichten Sie möglichst auf Salz. Verwenden Sie statt dessen „Kräutersalz“.
  • Meiden Sie Nüsse und Nuss Produkte.
  • „Entgiften“ Sie ihren Körper.

Wenn Sie zu Nierensteinen neigen, dann sind neben ihrem Hausarzt weitere Ärzte für ihre Gesundung zuständig:

  • Endokrinologe, Urologe, Nephrologe.

Leider  besteht in Deutschland ein absoluter Mangel an Endokrinologen, Urologen, Rheumatologen und Nephrologen. Der überwiegende Teil der Patienten macht erst als Notfallpatient im Krankenhaus Bekanntschaft mit diesen Fachärzten und auch nur, wenn er das Glück hat z.B. in einer Uni-Klinik gelandet zu sein.

Seelische Gesundheit:

Bleiben Sie heiter. Denn:

„Ist einer heiter, so ist es einerlei, ob er jung oder alt, gerade oder bucklig, arm oder reich sei, er ist glücklich.“ A. Schoppenhauer

 

 

 

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