Schlagwörter

,


Am Donnerstag, 12.04.2018   hat „ein Mann“ am Hamburger Jungfernstieg seine Ex-Frau Sandra P. und ihr gemeinsames Kind erstochen.

„Das Attentat ist ein persönliches Drama“

Mitten im Herzen Hamburgs griff er zum Messer, im Bahnhof Jungfernstieg. Der dreijährige Sohn der Getöteten musste mit ansehen, wie M. die Mutter und die Halbschwester tötete. Am Freitagnachmittag erging Haftbefehl wegen zweifachen Mordes gegen den 33-Jährigen…

Der 33-Jährige aus der nigrischen Stadt Tahoua hat einen langen Weg durch das deutsche Asylsystem hinter sich: 2013 kam er nach Hamburg – als Teil einer Flüchtlingsgruppe, die zwischenzeitlich den Beinamen „Lampedusa in Hamburg“ erhielt.“ WELT

Waltraud und Peter Petersen haben den Lampedusa Flüchtling Friday bei sich im Hause aufgenommen.

Freitag, 13.04.2018

 Fridi Miller ist heute morgen um Uhr 7:54, am Hamburger ZOB angekommen. Sie verbringt ein paar Tage in Hamburg in einem sehr schönem Hotel am Hauptbahnhof. Die dortige Szene, das Elend der „Junkies“ und die offene Drogenszene erinnern inzwischen an das Amsterdamm der 80er Jahre. Wir schlendern über den Steindamm und passieren das Zelt der Lampedusa-Gruppe. Heute fordern  die Lampedusa Aktivisten: „Die AFD muss weg!“ Um die Opfer vom Jungfernstieg, welche 24h zuvor von einem langjährigen Aktivisten der Lampedusa-Gruppe ermordet wurden,  wird nicht getrauert.
Auf unserem Weg  zur Hafencity müssen wir über die schlafenden, deutschen Obdachlosen auf den Gehwegen steigen. Fridi sagt, dass es in Ba-Wü „noch nicht so schlimm ist wie in Hamburg.“ Sie habe solche Zustände noch nie gesehen.
Zurück zum Hauptbahnhof fahren wir mit der U-Bahn. Fridi ist geschockt darüber, wie voll der Hbf ist.  Am Hauptbahnhof-Süd / ZOB hörten wir lautes Geschrei:

„Ein Mann ist heute Nachmittag am ZOB mit einem Messer verletzt worden. Laut Aussage der Polizei kam es zuvor zu einem Streit zwischen zwei Männern. Kurze Zeit später stach einer der beiden den anderen mit einem Messer in den Bauchbereich. Das Opfer wurde ins Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nicht. Der Täter wurde festgenommen. Weitere Hintergründe der Tat sind bislang noch unklar.“ Hamburg1

Fridi und ich wären gerne  heute Abend auf den Frühlings-Dom gefahren um das Feuerwerk zu sehen. Für uns Blondies ist leider bereits der Weg dorthin mit dem HVV viel zu gefährlich. Darum verbringt Fridi den Abend im Hotel in der Piano-Bar.

 

Zum „Alstervergnügen“ braucht Fridi jedenfalls auch nicht mehr nach Hamburg zu kommen. Denn das fällt 2018 leider aus:

„Das Alstervergnügen wird seit 1976 jährlich zum Ende des Sommers (Ende August/Anfang September) rund um die Hamburger Binnealster veranstaltet. An den vier Veranstaltungstagen lockt es jährlich rund 600.000 Besucher aus Hamburg, der Metropolregion und viele Touristen an.

Die Meinung von ganz-hamburg.de

Damit ist definitiv ein populäres Hamburger Volksfest der latenten Terrorgefahr zum Opfer gefallen. Bestimmte Kreise wird es freuen, denn ihnen ist unsere westliche Lebensweise schon lange ein Dorn im Auge. Als nüchterner Staatsbürger sollte man die Absage unter dem Spruch einer bekannten deutschen Politikerin, … dass Zusammenleben müsse täglich neu ausgehandelt werden…, verbuchen und die Veränderungen unseres Zusammenlebens als positive Chance begreifen.“ Ganz-Hamburg.de

Mit freundlichem Gruß!