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„Für 2000 Euro gab es Erwerbsminderungsrenten“

In Saal C 240 des Landgerichts Bochum geht es um

  • vier Angeklagte
  • drei Dutzend Fälle zwischen den Jahren 2009 und 2014
  •  entstandener Gesamtschaden von fast 400.000 Euro.

 

  • Doch das Betrugssystem ist noch weitaus größer. Die Staatsanwaltschaft verfolgt etliche ähnliche Fälle und ermittelt gegen weitere Verdächtige, darunter Ärzte. Neue Anklagen in diesem Skandal sind zu erwarten, nachdem die stark geschädigte Deutsche Rentenversicherung (DRV) Westfalen den Fall mühsam aufgearbeitet hat.

 

„Hauptangeklagter ist der 66-jährige Theodor S. Er war als Facharzt für Neurologie und Psychiatrie in Bochum tätig, außerdem langjähriger Gutachter für die DRV. Der korpulente Mann mit dem weißen Bart fehlt bei der Prozesseröffnung. Er ist wegen schwerer gesundheitlicher Probleme zurzeit kaum belastbar, daher hat die 10. Große Strafkammer für Wirtschaftssachen mit dem Vorsitzenden Richter Carsten Schwerdat das Verfahren vorläufig eingestellt und von dem mit den anderen drei Angeklagten abgetrennt.

Rekrutiert wurden überwiegend Migranten.“  WELT , 28.08.2017

 Der Umkehrschluss ist, dass jene welche keine € 2000 bis € 7000,00 bezahlen können, auch nicht erwerbsunfähig begutachtet werden. Das bestätigt den Eindruck, den ich selbst in diesen Vorgängen recherchiert habe. Was den Wert der psychiatrischen Gutachten betrifft, bitte ich an die Worte von Armin Nack zu denken und an den „besten Gutachter den es jemals gab“, nämlich an Gerd Postel. Es scheint, als seien alle staatlichen Strukturen durch Korruption und Sabotage zerstört worden. Hier sollte mal „entsorgt“ werden, was die Fachkräfte betrifft.
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