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Jura für Dummies: Die Kinderehe

Das Reisen im öffentlichen Nahverkehr des Jahres 2016, trägt es mit sich, dass man durch Zugausfälle, Terror Warnungen, Überfälle und Angriffe, freundlicher untereinander in den vollkommen überfüllten Bussen und Bahnen wird. Man bildet spontane „Reisegruppen“, um sich eine Art Verteidigung durch  Mehrheit ermöglichen zu können.

Bei meiner gestrigen Fahrt von Hauptbahnhof bis Rübenkamp, ergab sich bereits beim Einsteigen in die S-Bahn das Gespräch mit einem 8 jährigen Mädchen und seiner wunderschönen, 18jährigen Tante. Das Mädchen eröffnete die Plauderei  mit der Frage nach meinem Alter und ich antwortete wahrheitsgemäß, dass ich genau die selbe Frage – just in dem Moment – ebenfalls habe stellen wollen.

Eine S-Bahn Fahrt ist zeitlich begrenzt und endlose Texte am Bildschirm lesen, ist eine Qual. Darum verkürze ich an dieser Stelle und komme zum Anliegen meines Schreibens:

Die Kinderehe und das Recht auf Asyl

Die 18jährige Tante, war in 2015 mit der Lavine der Grenzöffnung über die Balkan Route, mit Ihrer Schwester und ihrer Mutter nach Deutschland geflohen.  Fluchtgründe waren der Vater,  ihre Brüder und die Sharia.

Das kleine Mädchen und dessen 21 jährige Mutter, kamen bereits vor 7 Jahren nach Deutschland als Flüchtlinge. Die beiden flüchteten vor dem 32 Jahre älterem Ehemann, dem männlichem Familien-Clan in Afghanistan und der Sharia.

Die Mutter des Mädchens wurde bereits mit 12 Jahren zwangsverheiratet und gebahr mit 13 ihre Tochter.

Die Tante zeigte mir Fotos von der Flucht. Auch aus dem Iran, wo sie nicht bleiben konnten, weil sie keine Papiere besaßen.

Die Mutter der Familie, eine Frau welche wie 70 auf den Fotos wirkte, hatte allen ihren Töchtern und schließlich auch sich selbst, eine Flucht vor den Islamisten und den Männern der Familie ermöglichen können. Nur so hat sie die Zwangsverheiratungen ihrer anderen minderjährigen Töchter und die lebenslange Sklaverei verhindert.

Kein einziger männlicher Verwandter befindet sich in Deutschland. Diese Frauen haben sich ein Leben ohne Burka, Kopftuch und ohne Sklaverei ermöglicht.

Sorgen Sie, Heiko Maas dafür, dass diese Frauen / dass wir alle,  hier eine sichere Zukunft haben. Dafür hat man Ihnen das Amt des Justizministeriums anvertraut.

Mit freundlichem Gruß!

 

 

 

 

 

 

 

 

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