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Es gibt so viele Missverstände. Dazu gehört z.B. der Nick „Gringo“ in den Cowboy-Filmen. Tatsächlich ist damit gemeint:

„Green Go!“

 

Eine Forderung des kommunistischen Lateinamerikas gegen das „Hegemonial“ der USA. „Green“ / Grün ist die Farbe der US Soldaten. „Go“  die Aufforderung das Land zu verlassen.

 

„El Gringo“, 2012

Die grausamen Schlachten des Kommunismus in Lateinamerika, welcher trotzig aber bis gegenwärtig immer in der Regierungsverantwortung steht. Die bitteren Folgen der totalitären Systeme für die stets in Armut gehaltenen Latein-Amerikanischen „Mindestlöhner“ und die gnadenlose und willkürliche Macht des Staates gegen die Unterschicht, haben leider bis heute Bestand.

 

Meine Oma und mein Vater hatten das Vertrauen in Deutschland verloren und wanderten als Überlebende des II. Weltkriegs nach Kriegsende in Brasilien ein. 1961, vier Jahre nach seiner Mutter,  kehrte schließlich auch mein Vater nach Deutschland zurück. Für ihn war das Leben im wieder faschistischen Brasilien unerträglich geworden.

 

Brasilien 1969

 

Mein Vater war Bühnenmaler.  Seine Ausbildung begann er aufgrund seiner Begabung bereits mit 14 Jahren an der damaligen Frankfurter Oper und er studierte im Rahmen der Ausbildung am Städel.

 

Während seines Lebens in Brasilien, überbrückte er die  Zeiten zwischen den Aufträgen für Malereien, als Koch und im Service in der gehobenen Gastronomie.

Wie es sich als Kunstschaffende gehört, beschäftigte ich mich irgendwann mit der Kunst Latein-Amerikas und den Ikonen der Macht.

 

Einen Künstler, der an internationalen Projekten gearbeitet hat zum Vater zu haben, ist in dem Bereich ja nicht von Nachteil. Bei allen fachlichen Fragen zum Thema, war mir mein Vater ein „Ozean an Weisheit“. Meine Vater erwähnte nebenbei, dass er auf einem Empfang an seinem damaligen Arbeitsplatz Fidel Castro und dessen Entourage bewirtete. Er war beeindruckt von der Präsenz und dem Auftreten von Fidel, den er als „2 Meter Mann“ beschrieb. Che Guevara war auch dabei. Über ihn verlor mein Vater kein weiteres Wort. Mein Vater erwähnte, dass dieser Trupp in „Fantasie“ Uniform und bewaffnet auf der Gala erschienen. Das sind Symbole der Macht. Nicht die Symbole der Freundschaft.

 

 

„Wir haben nicht nur eine Diktatur in Kuba unterstützt – wir haben auch Diktatoren in Venezuela, Argentinien, Kolumbien, Paraguay und in der Dominikanischen Republik unterstützt. Nicht nur in Kuba haben wir Armut und Not ignoriert – in der gesamten Hemisphäre haben wir es in den letzten acht Jahren nicht fertig gebracht, Armut und Not abzubauen.“

John F. Kennedy, US-amerikanischer Präsident, 6. Oktober 1960
Quelle: Wikipedia
Das missverstandene Kunstverständnis
Der Mann hinter der Kamera:

„Alberto Díaz Gutiérrez begann seine Karriere 1956 als Werbe- und Modefotograf in Havanna mit einem eigenen, schon zu Zeiten von Präsident Batista bekannten Atelier…

Nachdem am 4. März 1960 der mit Waffen und Munition beladene belgische Frachter „La Coubre“ im Hafen Havannas explodierte, fand am Tag darauf unter der Anteilnahme von 150.000 Leuten [1], darunter Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre, auf demFriedhof Cristóbal Colón die Trauerfeier für die dabei getöteten „Anhänger der Revolution“ statt. Während Castros Trauerrede schuf Díaz „zufällig“ eine der bekanntesten Medienikonen des zwanzigsten Jahrhunderts: Das Porträt des Guerrillero Heroico (desheldenhaften Widerstandskämpfers) Che Guevara, der dabei nur kurze Zeit anwesend war.“

 

Quelle: Wikipedia

Alberto Kordas Filmrolle vom 5. März 1960

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