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Auf Seite 2 der Neuen Züricher Zeitung vom Montag findet sich eine halbseitige Anzeige mit dem Titel „Merkel mogelt weiter! Wie lange noch?“ Die Macher kritisieren den Türkei-Deal der EU in aller Schärfe. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ist als lachende Hütchenspielerin dargestellt.

Über 16.000 Franken hat das Inserat in der Schweizer Tageszeitung gekostet. Die Zielgruppe der Anti-Merkel-Anzeige findet sich allerdings nicht in der Schweiz, sondern in Deutschland, wo die NZZ ebenfalls viel gelesen wird. Denn der Text der Anzeige wendet sich ganz offensichtlich an deutsche Bürger:

Merkel mogelt weiter!

Hinter der Anzeige steht die Vereinigung zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheit. Doch warum hat die deutsche Vereinigung ihre Anzeige in einer Schweizer Zeitung erscheinen lassen?

Eine entsprechende Anfrage von BLICK beantwortet der Medien-Unternehmer Josef Konrad so: „Bis auf die Hannoversche Zeitung haben alle großen Zeitungen in Deutschland den Abdruck des Inserates verweigert.“ Das NZZ-Inserat sei vollständig durch Spenden dieser Unterstützer finanziert worden. Weitere Inserate in Schweizer Medien seien aber nicht geplant.

Quelle: Berlin Journal

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