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In Deutschland sind die Hürden eine Mietwohnung oder Wohneigentum zu behalten oder zu erwerben, für Menschen mit Vergangenheit und ohne „Zukunft“, kaum noch zu bewältigen. Gründe zum Umzug ergeben sich vielfach. Zum Beispiel wenn der Eigentümer gewechselt hat und Eigenbedarf in Form einer Räumungsklage anmeldet.

Um bezahlbaren Wohnraum wird geschachert. Jedem windigem Vermieter oder Handlungsreisende in Sachen Wohnraum gegenüber, muss man sich offenbaren. Eine negative SCHUFA-Auskunft ist für 90% der Immobilien-Inhaber das Ausschluss Kriterium für einen Wohnraum Bewerber. SCHUFA Einträge erlauben sich mittlerweile jeder Hans und Franz. Egal ob es sich um schwebende Verfahren handelt oder nicht. Der Eintrag scheint das wichtigste zu sein. Eine „Warnung“ ACHTUNG! Dieser Mensch hat Schulden.

Arbeitsverträge müssen unbefristet sein. Der Netto-Lohn muss 3x warm Miete entsprechen. Arbeitsverträge und Einkommensnachweise sind zu erbringen.

Der Vor-Vermieter hat eine Vor-Vermieter-Bescheinigung zu erbringen.

Raucher haben es doppelt schwer. Rauchen in den Mieträumen wird nicht mehr gestattet.

Wer das nicht vollständig zur Zufriedenheit des Vermieters erbringen kann, muss einen anderen Weg gehen. Den über die Ämter. Genauer über das Wohn-Amt in den jeweiligen Kommunen.

Für den Wohnberechtigungsschein brauchen Sie die Einkommensnachweise aus 12 Monaten.

Sie brauchen einen Mietvertrag über eine soziale Wohnung.

Sie brauchen einen Nachweis über die zukünftige Kostenübernahme.

Sie haben Anspruch auf 50qm für eine Person und 60qm für 2 Personen. Seltsamerweise wurden diese DIN-Wohnungen entweder gar nicht, oder zu wenig erbaut.

Große und größere Wohnungen für Familien mit Kindern scheint es hingegen auf dem sozialen Wohnungsmarkt zu geben.

Sie können gegenüber dem Wohnungsamt auch anmerken, dass Sie schwanger sind oder schwanger werden möchten.

Für die Bearbeitung beansprucht das Amt ~ 7 Tage.                                                  Das Amt kann für Obdachlose oder von Obdachlosigkeit bedrohten Bürgern eine Wohnung  anmieten. Muss es aber nicht.

Der Schein kostet €18,00 Bearbeitungsgebühr.

Der Vermieter sagt: „Niemand schafft das mit dem WBS-Schein“.

Der Mann vom Amt sagt: „Alle schaffen das mit dem WBS-Schein!“

„Der Vermieter hatte recht.“ Sage ich dann am Telefon zum Mann vom Amt. Er sagt:

„Diese Woche habe ich 3 Wohnungen von dem Vermieter angemietet.“

Und ich will wissen: „Warum haben Sie für mich noch keine Wohnung angemietet? Oder einen Container? Sind Sie der Entscheider, wer eine Wohnung bekommt und wer nicht?“

„So will ich nicht mehr mit Ihnen weiter reden. Bei Ihnen ist es ja nicht so dringend. Da können Sie sich ja einen Anwalt nehmen, wegen der Räumungsklage. Ich will jetzt auch nicht mehr reden. Kommen Sie morgen in mein Büro.“ Und legt den Hörer zur Seite.

Die Räumungsklage! Beim Amtsgericht. Dem muss man sich auch noch stellen. Sinnloses Gezerre. Es gibt keinen Wohnraum. Auch keinen Container. Räumungsklage! Solche Verfahren dienen nur dazu, Kapital zu generieren und Arbeit vorzutäuschen.

Der Vermieter sagt:“Gehen Sie nicht in das Büro. Er wird sich nicht ändern. Er macht das immer so. Warten Sie, ich schaue mal nach… Nein, ich sehe hier nicht, dass dieser Mann vom Amt  3 Wohnungen bei uns angemietet hat. Sieht nicht so aus. Ja, dann kann ich die Wohnung nicht an Sie vermieten. Es tut mir leid.“

Staatliche geförderter Wohnraum wird willkürlich vergeben. Es geht nach „Nase“, nicht nach Dringlichkeit. Hier am Beispiel der Wohnstätte-Stade

 

 

 

 

 

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