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„Markus Brylka Ich zahle knapp 17% meines Bruttoeinkommens monatlich an die Gesetzliche Krankenkasse. Damit bildet die Krankenversicherung den zweit-größten monatlichen Posten direkt nach der Wohnungsmiete. Hinzu kommen Kosten für Strom und Heizung, KFZ-Kosten (selbständig und viel unterwegs). In den letzten 30 Jahren sind somit von mir knapp 90.000 Euro an die Krankenkasse geflossen, was bei ordentlicher Anlage einem heutigen Wert von etwa 180.000 Euro entspräche. Die Inanspruchnahme kassenärtzlicher Versorgung in dieser Zeit ist da schon rausgerechnet sodaß man also behaupten kann, bei der Kasse liegen irgendwo 180.000 Euro von mir rum. Zudem gelte ich als „Geringverdiener“ mit ermäßigtem Kassensatz. Welche ärtzliche Versorgung könnte ich mir nun von nur dem von mir eingezahlten Geld eigentlich leisten? Der Patient begibt sich in eine Abhängigkeit die er kaum steuern kann, was der Arzt sagt wird gemacht, besonders in Deutschland gilt die Mehrzahl der Patienten als „obrigkeitshörig“ was bei der zunehmenden Ökonomisierung des Systems regelrecht ausgenutzt wird. Die Zahl unnötiger Untersuchungen oder „experimenteller“ Untersuchungen bei Sterbenden wird von keiner Instanz kontrolliert. Jedes Krankenhaus und die dementsprechende Krankenkasse ist der gesetzlichen Vorgabe verpflichtet, doch sieht diese zumeist so aus, das der Arzt die komplette Kontrolle über die Art der Untersuchungen hat. Das Vertrauen in die ärtzliche Versorung ist erschüttert doch dem Patienten sind mangels Fachwissens die Hände gebunden. Ist es denkbar, dass Patienten vermehrt ein Ganzkörper CT oder MRT erfahren, wenn in einem Krankenhaus die Geräte wirtschafltich nicht optimal ausgenutzt sind? Entscheidet die Wirtschaftlichkeit zunehmend über die Methode der Behandlung? Unser Gesundheitssystem scheint deshalb so teuer zu sein, weil es keine gesetzlichen Regelungen gibt, unnütze von nützlichen Untersuchungen zu unterscheiden. Wer gesetzlich versichert ist erhält schlechtere medizinische Versorung als Privatpatienten doch zeigt mein eingangs notiertes Rechenbeispiel, dass genug Geld da ist auch von sozial schwächeren Versicherten. Oftmals werden nicht die Dinge bezahlt, die helfen, sondern nur die, die mindern, ein Fehler in der gesetzlichen Vorgabe. Wenn ein Placebo helfen würde, wird eher das teurere Medikament verschrieben. Diagnosen werden in 5 Minuten erstellt und dann erstmal mit der Behandlung begonnen. Irrtümer werden später für viel Geld korrigiert. In den Köpfen vieler werdender Ärzte scheint der Sportwagen noch vor dem Patientenwohl zu stehen. Niemand möchte auf dem Land die Versorgung übernehmen weil die zu erwartenden Einnahmen als zu gering angesehen werden. Unser Gesundheitssystem ist selbst sehr krank und verschlingt Unsummen für nutzlose Technik wo 10 Minuten mehr Fachwissen mit ordentlicher Anamnese Vieles einsparen könnte.“

https://chrisamar.wordpress.com/2016/05/02/deutschland-krankenkassen-pflichtversicherung/

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