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Stadtwerke
Herr Ulf
Frau Melanie
Ziegelkamp 3
21614 Buxtehude

Ihr Schreiben vom: 23.02.2015
Posteingang am: 25.02.2015
Ihr Zeichen: /

Sehr geehrte Herr Ulf,
Sehr geehrter Frau Melanie,

Offenkundige Tatsache ist:

die Stadtwerke Buxtehude haben einen Versorgungsvertrag mit:

Adolf B.

21614 Buxtehude

unter der Kundennummer: 195719

geschlossen. Seiner Zahlungspflicht ist Adolf B. bis zum September 2014 nachgekommen.
Durch die unerwartete und kurzfristige Unterbringung von Adolf B. in ein soziales Sterbehospiz durch die Erbengemeinschaft B., konnte dieser seiner Zahlungspflicht nicht weiter nachkommen.

Beweis:

„ich habe sämtliche Zahlungseingänge für Ihr Kundenkonto 195719 kontrolliert. Seit der ersten Zahlung 03.05.2012 hat Herr Adolf B. überwiesen. Er hat jedoch die Kundennummer und Ihren Namen als Verwendungszweck angegeben. Seine letzte Einzahlung war am 05.09.2014.“

„Die jetzt von uns geforderten 20 € stammen aus den Monaten Oktober 2014 bis Januar 2015, also aus den Monaten in denen Sie selbst die Zahlung vorgenommen haben.“
Frau Melanie per mail vom 04.02.2015

Stand der Forderungen am 04.02.2015 € 20,00
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Der von Adolf B. eingerichtete Dauerauftrag wurde von der Erbengemeinschaft gekündigt. Die Zahlungen wurden eingestellt.

Bis einschließlich zum 15.01.2015 beliefen sich die angeblichen Rückstände aus dem Rechtsgeschäft:

Adolf B.
Stadtwerke Buxtehude

€ 23,40
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Aus dem Rechtsgeschäft Adolf B. mit Stadtwerke Buxtehude erlauben Sie sich noch weitere Forderungen an mich:

Bezug nehmend auf Ihr Schreiben vom 17.02.2015
Anlage zur Rechnung vom 12.02.2015 für Kundennummer 195719

Zähler Nr.: 46715289

Zeitraum von 04.03.2014 bis 31.12.2014
303 Tage Menge 1.489 kWh 21,55 Cent/kwh

€ 359,25
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Zeitraum von 01.01.2015 bis 05.02.2015
36 Tage Menge 1.228 kWh 21,55 Cent / kWh

€ 269,44
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In Ihrem o.g. Schreiben vom 23.02.2015 schreiben Sie als Leiter des Rechnungswesen:

„Die Zählwerte vom 4.3.2014 sowie vom 5.2.2015 sind konkret abgelesene Werte. Die verbrauchte Menge ( Differenz der Zählwerte ) liegt nicht außerhalb der Normwerte. Es steht Ihnen selbstverständlich frei die Zählerüberprüfung zu beantragen. Wir müssen jedoch an dieser Stelle darauf hinweisen, sollte das Zählwerk innerhalb der eichrechtlichen Toleranzen korrekt messen, sind die tatsächlichen Überprüfungskosten von Ihnen zu tragen.“

Offenkundige Tatsache:

Ein um 628,57% gesteigerter und auf 36 Tage begrenzter Verbrauch ist ausgeschlossen.

Bis 01.01.2015 € 1,19 netto am Tag. Vom 01.01.2015 bis 04.02.2015 € 7,48 netto am Tag
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Es ist von Ihnen unverzüglich der Nachweis zu erbringen, welcher Mitarbeiter die Zählerablesung erstellt hat.
Weiter bitte ich Sie auch um die Zusendung einer Kopie des Original-Ableseprotokoll.

Hier sehe ich zunächst keine Aufgabe für das Eichamt.

In Ihrem o.g. Schreiben vom 23.02.2015 schreiben Sie weiter:

„Die Rechnung ist am 26.02.2015 fällig und von Ihnen zu zahlen. Sollten wir keinen Zahlungseingang feststellen, werden wir den gerichtlichen Mahnweg einleiten. Die hier anfallenden zusätzlichen Kosten sind ebenfalls von Ihnen zu zahlen.“

Zunächst weise ich Sie darauf hin, dass die Zahlungsfrist unangemessen kurz ist. Es handelt sich hier ja nicht um ein einen Brötchenkauf.

Schlussrechnung
Kundennummer: 195719
Posteingang am: 25.06.2015

Restforderung € 299,84
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Diese Rechnung ist falsch.

I.
Ein Verbrauch vom 01.01.2015 bis 04.02.2015 / 36 Tage in Höhe von:

€ 269,44 netto

ist ausgeschlossen.

Richtig ist vielmehr, ein Verbrauch bis ~ € 42,86 netto / € 50,98 brutto, ist der Vergleichswert für den Zeitraum von 36 Tagen.

II.

Zahlungseingänge berücksichtigt bis Februar 2015:

Sie schreiben € 448,00 brutto.

Nachweislich richtig sind € 572,00 brutto.
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III.

Auf der Schlussrechnung ist eine Überzahlung € 32,00 zu Ungunsten der Stadtwerke berechnet.

Das ergibt ein Guthaben von € 607,00.

Bei einem großzügigen Verbrauch von € 550,0 über den Zeitraum von 11 Monaten ergibt sich daraus eine aktuelle Überzahlung von min. :

€ 57,00
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Um den Verwaltungsweg für mich klein zu halten bitte ich Sie, dieses Guthaben auf den neu zwischen:

Stadtwerke Buxtehude und Chrisamar, Adresse s.o.,

zu schließenden Versorgungsauftrag zu übertragen.

Ihre diversen Forderungen betrachte ich als inhaltsleer.

Weiter setze ich voraus, dass Sie diese Angelegenheit unverzüglich lückenlos aufklären.

Für Ihre Bemühungen danke ich und verbleibe

Mit freundlichem Gruß

Nachtrag

das tragische ist, dass vermutlich 9 von 10 Deutschen die Rechnungen von Beamten sofort zahlen. Aus Angst vor dem übermächtigen Staatsapparat. Diese Angst ist begründet. Dieser Staat steht seinen Bürgern wieder feindlich gegenüber. Trauen Sie keinem Beamten. Ausnahme ist, Sie sind selber einer.

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