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Die Prognose der Immobilienwirtschaft zeigt, dass Wohnen in Deutschland grundsätzlich von Jahr zu Jahr teurer wird. Mieten steigen. Immobilien mit Potenzial sind für den überwiegenden Teil der in Deutschland lebenden Menschen unbezahlbar. Arbeitsplätze sind nicht sicher und die Energiepreise sind ein unkalkulierbares Risiko für die Bevölkerung. Staat und Banken fühlen sich nicht mehr an langfristige Zusagen gebunden. Das Vertrauen in die alten Strukturen ist nicht stark genug, um Menschen zum Hausbau oder zum Kauf von Wohnungen zu bewegen.
Gewinne mit vermietetem Wohnraum scheinen für Klein-Investoren auf legalem Weg nicht mehr möglich zu sein. Die zu vermieteten Objekte präsentieren sich den Mietern grundsätzlich im Zustand eines Sanierung-Staus. Ein „modernisiertes“ Bad wird als „Luxus“ angegeben und muss teuer bezahlt werden. Billige Türen mit billigsten Beschlägen. Attrappen-Einbauküchen, wo sich die Türen schon beim Angucken hängen lassen. Arbeitsplatten, welche sich bereits durch Luftfeuchtigkeit und Dämpfe wellen. Oder durch das Benutzen der diversen Vormieter bereits gewellt sind.

Wenn Sie bereit sind, € 650,00 Kalt-Miete zu zahlen und sich auch in Omas Wanne wohl fühlen. Wenn Sie sportlich sind und bleiben. Folglich Fahrstühle für überflüssig betrachten und weder ein Klavier noch Massivholz-Möbel besitzen. Dann finden Sie hier, in Hamburg-Bramfeld, ein aktuelles Angebot aus November 2014:

http://www.immobilienscout24.de/expose/59605909?referrer=RESULT_LIST_LISTING&navigationServiceUrl=%2FSuche%2Fcontroller%2FexposeNavigation%2Fnavigate.go%3FsearchUrl%3D%2FSuche%2FS-T%2FWohnung-Miete%2FHamburg%2FHamburg%2F-%2F2%2C00-%2F45%2C00-%2FEURO–650%2C00%26exposeId%3D59605909&navigationHasPrev=true&navigationHasNext=true&navigationBarType=RESULT_LIST&searchId=8fe1b0b0-829e-3cac-8633-965204f40049&resultListPosition=4

Und ein Erfahrungsbericht von Wohnungssuchenden aus Köln. „Danke, wir wollen nicht mieten, wir sind hier nur wegen des Kampfes „:

http://immerabgelenkt.wordpress.com/2012/05/04/danke-wir-wollen-die-wohnung-nicht-mieten-wir-sind-nur-hier-wegen-des-kampfes/

Die immer weniger werdende privilegierte Gesellschaftsschicht, welche z.B. durch Erbschaft und zusätzlicher lebenslanger Alimentation über Kapital verfügen kann, findet sich in den ruhigen, landschaftlich anspruchsvollen Speckgürteln um die Zentren der Deutschen Wirtschafts- und Industriemetropolen.

Dort finden wir Objekte wie diese:

http://www.zuhause3.de/haus-und-bau/villa-classic-237-von-dan-wood

Wer wirklich protzen will, bewohnt Öko-Häuser. Solche:

http://www.wolf-oekohaeuser.de/aktuelles/

Oder erstellt gleich Öko-Wohnblocks:

http://www.pictokon.net/bilder/2010-1-bilder-pictures/open-gardens-2010-dresden-54-hosterwitz-oekohaeuser-holzhaus-fassaden-dachbepflanzung.html

Was machen Menschen, welche keine € 650,00 Miete zahlen können und nicht buchstäblich auf einer Straße übernachten wollen? Wie können Menschen in feindlichen Zeiten überleben und schnell ein Heim finden?

Die Lösung sind Bauwagenplätze. Mobile Häuser, welche es den Bewohnern ermöglichen, schnell auf sich veränderte Lebensumstände zu reagieren.

Ein Nomadenleben. Welches aber auch positive Seiten hat. Das Gefühl, ein freies Leben, außerhalb der Fremdbestimmung durch Ämter, Vermietern und durch Nachbarn diktierte Verhaltensregeln, zu führen.

Die Räumung des Bauwagenplatz „Bambule“ ist bereits 10 Jahre her:

http://ueberlebeninaltona.blogsport.de/2012/11/19/schon-10-jahre-her-raeumung-des-bauwagenplatzes-bambule/

Der Bedarf an Wohnraum auf niedrigstem Niveau und unbürokratischen, sofortigen Wohnmöglichkeiten besteht allerdings weiter und es gibt -10.10.11,HAMBURG Altona- „Nur gute Erfahrungen mit Bauwagen“:

http://www.abendblatt.de/hamburg/article2053941/Altona-Nur-gute-Erfahrungen-mit-Bauwagen.html

Während die Deutschen Kommunen sich weiterhin feindlich gegen die Überlebenskünstler unserer Gesellschaft verhalten, ist das Reagieren mit dem Besinnen auf ein einfaches und mobiles Wohnen in den USA ein fester Teil der Gesellschaft. Durch die Banken-Krise(n) und die damit verbundene Immobilien-Blase, welche die Obdachlosigkeit von Millionen von Menschen zur Folge hat, entwickelte sich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten der Gedanke des Schrumpfens erneut und wurde zu einer gesellschaftlichen Bewegung.
Der „The-Small-House-Movement“:

http://wayfaringgirl.blogspot.de/2013/01/the-small-house-movement.html

on the road again:

Wenn wir wählen könnten, wie wir leben wollen, was würden Sie wählen?

So:

http://www.tinyhousedesign.com/how-tiny-is-too-tiny-an-excerpt-from-tiny-house-decisions-book-giveaway/

Oder etwas so:

http://www.immobilienscout24.de/expose/77842660?referrer=RESULT_LIST_LISTING&navigationServiceUrl=%2FSuche%2Fcontroller%2FexposeNavigation%2Fnavigate.go%3FsearchUrl%3D%2FSuche%2FS-T%2FWohnung-Miete%2FHamburg%2FHamburg%2FOttensen%2F2%2C00-%2F40%2C00-%26exposeId%3D77842660&navigationHasPrev=true&navigationHasNext=true&navigationBarType=RESULT_LIST&searchId=4486427c-3de3-3cea-bdde-c5f852d9c5ff&resultListPosition=6

Oder würden Sie sich eine Erdgeschoss-Wohnung mit Garten im Treppenviertel leisten?

http://www.immobilienscout24.de/expose/75811411?referrer=RESULT_LIST_LISTING&navigationServiceUrl=%2FSuche%2Fcontroller%2FexposeNavigation%2Fnavigate.go%3FsearchUrl%3D%2FSuche%2FS-T%2FP-3%2FWohnung-Miete%2FHamburg%2FHamburg%2FBlankenese%2F2%2C00-%2F40%2C00-%26exposeId%3D75811411&navigationHasPrev=true&navigationHasNext=true&navigationBarType=RESULT_LIST&searchId=69fe1871-1853-3254-b4b2-3a70df297d6e&resultListPosition=42

Danke für Ihre Aufmerksamkeit und mit besonders freundlichen Gruß an alle Mobil-Heim-Besitzer!

Nachtrag
wie aus „Dreck“ Geld gemacht wird:

Hamburger Morgenpost
„Dreckig“ lässt Sie duften
Von STEPHANIE LAMPRECHT Ein Spruch aus der Hamburger Bauwagen-Szene wird zum Namen eines internationalen Nobel-Parfums: „Dreckig bleiben“ heißt der 120-Euro-Duft, den Stefanie Mayr (37) und Daniel Plettenberg (45) aus dem Karoviertel vertreiben. Ein Parfum, das „Dreckig bleiben“ heißt, kann ja wohl nur ein Witz sein. Das kauft doch keiner. Denkt man. Ist aber nicht so. „Dreckig bleiben“ ist ein Kunstprojekt und die limitierten 999 Fläschchen verkaufen sich wie Hulle in den kleinen Edel-Parfumerien rund um den Globus. Leute, die keinen Fuß in einen Bauwagen setzen würden, finden den Namen cool. In der „Gala“ wurde …

Quelle:
http://www.genios.de/presse-archiv/artikel/MOPO/20141120/-dreckig-laesst-sie-duften/MDS-A-AF2F676C-0E7A-4436-9644-62A2D6355527.html

Zum Träumen „summer house of Anna Wintour“:

https://cupcakejunky.wordpress.com/2011/03/20/summer-house-of-anna-wintour-and-the-perfect-getaway/

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