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>>Der Tod von fünf Kindern innerhalb von neun Jahren hat die Stadt aufgerüttelt. Politiker versuchen seit Jahren, den Kinderschutz zu stärken. Und nun stellt sich ein Praktiker hin und sagt sinngemäß: „Alles war für die Katz.“
Der Chef des Jugendamts, im Artikel als Praktiker benannt, der Mann welcher die unbestreitbare Verantwortung am Tod von 5 Kindern in 9 Jahren trägt und dessen persönliches Unvermögen vermutlich weiteres unfassbares Leid verursacht hat, findet keine Worte des Mitgefühls für seine Opfer. Im Gegenteil, der Täter stilisiert sich selbst als Opfer seines selbst gewählten Arbeitsplatz.
Die Leichen der Kinder sind „für die Katz“. Es gibt auch keine „Schuld“, Verantwortung oder Haftung. Es gibt keine Täter und keine kindlichen Opfer. Es gibt für diesen Mann nur „Probleme“.
Lesen Sie hier:
>Die Probleme: „Die Belastungen im ASD sind extrem hoch, statt neuer Kollegen gibt es neue Hierarchien“, sagt Sabine Meyer von Ver.di. Zentrales Problem: der ständige Wechsel von Fachkräften. „Kolleginnen werden schwanger, andere sind krank oder hören wieder auf“, berichtet eine ASD-Kollegin, die anonym bleiben möchte. Bis die Stelle dann nachbesetzt und die Kollegin eingearbeitet sei, vergehe viel Zeit. Allein in Eimsbüttel wechselten 15 Kollegen innerhalb von drei Jahren. Hamburgweit ist jeder zweite Sozialarbeiter beim ASD ein Neuling!<
Das Zeitfenster einer möglichen Schwangerschaft ist relativ kurz. Frauen von 20 – 35 werden natürlich schwanger, so bald diese sich und ihre Kinder versorgen können. Der Wechsel in den Beamtenstatus / Öffentlicher Dienst mit den Privilegien und dem hohem Gehalt, bietet dafür ideale Voraussetzungen.
Als Chef des Jugendamtes sollte dieser nach 9 Jahren erkennen, dass es produktiver ist, Personal welches die Familienplanung bereits hinter sich hat und über Lebens- und Berufserfahrung verfügt zu beschäftigen. Wenn er es nicht tut, dann unterstelle ich ihm ein persönliches, unverhältnismäßiges Interesse an jungen, fruchtbaren Mitarbeiterinnen.
Wie unfassbar hoch, waren und sind „die Belastungen“ für die kindlichen Opfer des Hamburger Jugendamts…
>Die Bürokratie: Regelrecht aufgefressen werden die Sozialarbeiter von der Dokumentations-Pflicht. „Ich habe im Alltag 78 bis 110 Fälle bearbeitet“, berichtete Matthias Stein im PUA. Für all diese problematischen Familien habe eine Fachkraft aber gar nicht die nötige Zeit. Die gehe durch bürokratischen Aufwand flöten. Insbesondere durch die Software Jus-IT, deren Anschaffung allein 133 Millionen Euro gekostet hat. Sie sei der „Super-GAU“. Statt Kinder durch den schnelleren Zugriff auf wichtige Daten zu schützen, fresse die komplizierte Software Zeit für die Arbeit vor Ort. Allein das Handbuch umfasst knapp 700 Seiten.<<
Huch, dass erschreckte mich wirklich. Von mir wird erwartet wenn ich mich bewerbe, dass ich gelernt habe mit unterschiedlichen Betriebssystemen zu arbeiten und diverse Programme kenne. Kennen muss.
Heutzutage ist das so in der Freien Wirtschaft.
Leute wie ich haben gelernt, ein „Handbuch“ zu nutzen.
Handbücher liegen als Daten millionenfach im Netz. Die „Druckseiten“ zu zählen, ist sicherlich die falsche Herangehensweise um sich in eine Software einzuarbeiten.
Vergleichen wir das Jugendamt mit einem Betrieb aus der Freien Wirtschaft. Z.B: Airbus.
Stellen wir uns vor, nach 9 Jahren sei den Kunden von Airbus aufgefallen, dass dort gar keine Flugzeuge gebaut werden. Auf Druck stellt sich der Chef vor das Volk und erklärt:
  „Wir können gar keine Flugzeuge bauen. Weil alle schwanger, krank oder neu hier sind. Wir schaffen das nicht mit der Arbeit. Weil wir die nicht verstehen. Wir können das auch nicht mit den Computern und so. Das wir hier auch arbeiten müssen, dass hat uns keiner gesagt. Wir wollen den Sold und die Privilegien. Wir wollen nicht arbeiten.“
Die Ausbildung des Leiters des Jugendamts ist minderwertig. Der Mann stellt sich selbst ein Armutszeugnis aus. Was für eine beschämende Argumentation. Kein Wort des Bedauerns für die Opfer seiner persönlichen Unfähigkeit. Das Berufsmodel der Beamten /  Öffentliche Dienst hat sich auch nach der Wende als Fehler erwiesen. Der Schaden am Volk ist enorm.
Die Ausbildung von Familienrichtern ist in Deutschland minderwertig. Der Schaden am Volk ist enorm.
Die Ausbildung von „Gutachtern“ ist in Deutschland minderwertig. Der Schaden am Volk ist enorm.
Erinnern wir uns an Armin Nack:
Kontrollinstanzen, welche Kinder vor dem Unrecht schützen, existieren scheinbar nicht.
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